Das Projekt

Das Projekt GehVor! besteht aus einem Trägerverbund des Jobcenters Halle (Saale), der AWO – Rehabilitation psychisch kranker Menschen gGmbH (RPK), der AWO – Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH (SPI) und der AWO – Psychiatriezentrum Halle gGmbH (PZH). Es besteht seit Anfang 2020 und wird gefördert aus dem Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“. Die grundlegende Idee des Projekts ist es Menschen im SGB II Bezug, auch als Hartz IV bekannt, mit gesundheitlichen und/oder psychischen Einschränkungen auf dem Weg zu beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe zu unterstützen.

Wen will das Projekt erreichen?

GehVor! richtet sich an Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen und nicht nur vorübergehend gesundheitlich eingeschränkt sind, beispielsweise durch:

  • Psychische Erkrankungen
  • Abhängigkeitserkrankungen
  • Schwierige persönliche Lebensumstände
  • Erhöhten Hilfebedarf, jedoch ohne Voraussetzungen für medizinische oder berufliche Reha
  • Langandauernde oder wiederkehrende Arbeitsunfähigkeit / Krankschreibung
  • Noch nicht wiederhergestellte Erwerbsfähigkeit nach medizinischer Reha

Wenn Sie selbst von diesen Erkrankungen oder Einschränkungen betroffen sind oder Fragen dazu haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Da die Teilnahme am Projekt freiwillig ist, sollten Teilnehmende Motivation und einen Wunsch zur Veränderung mitbringen. Die Teilnahmedauer wird individuell festgelegt und kann bis zu einem Jahr betragen.

Unsere Ziele

Das langfristige Ziel des Projekts „GehVor!“ ist die Sicherung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und der gesellschaftlichen Teilhabe der Teilnehmenden. „GehVor!“ setzt dort an, wo das Jobcenter den Bedarf an zusätzlicher Beratung, Unterstützung und Begleitung im Rahmen des gesetzlichen Vermittlungsauftrags nicht (mehr) in ausreichendem Umfang leisten kann.

Konkret bedeutet das:

- Entwicklung von persönlichen Zielen
- Stärkung der eigenen Motivation und vorhandenen Ressourcen
- Erweiterung des Gesundheitsbewusstseins
- Alltagsstrukturierung
- Belastungssteigerung
- Erweiterung des Unterstützungsnetzwerks
- Verbesserung der persönlichen Lebensumstände
- Steigerung des Kontrollerlebens
- Erweiterung des eigenen Handlungsspielraums
- Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die vielfältigen Problemlagen der Zielgruppe
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